Dienstag, 31. Januar 2012

Erste Rezension

Wie war mein erster Monat des Jahres 2012:
Zunächst bin ich wieder single, was mich zwar traurig macht, aber unabdingbar war. Entweder bin ich oder die Kerle, für dich ich mich interessiere, nicht für eine Beziehung geschaffen. Wir haben uns im Guten getrennt und ich werde die Sache überstehen. Außerdem habe ich das Kapitel mit einer meiner Freundinnen geschlossen, nachdem sie mir sehr wehgetan hat. Ganz nach dem Motto "Es ist ein neues Jahr, es ist ein neuer Anfang" gehe ich momentan in Richtung Weltuntergang ohne meine Taten zu bereuen. Ich habe neue Leute kennen und lieben gelernt. Mein Leben war noch nie so ordentlich und zugleich unruhig. Es ist neun Uhr unter der Woche und zum ersten Mal überlege ich, ob ich noch wen anrufe und rausgehe. Ein wenig draußen spazieren bei dem Schnee. Ein ganz neues Leben hat sich mit 2012 bei mir ausgebreitet. Mehr Tatendrang. Ich gehe einmal die Woche Schwimmen, ich mache mehr für die Schule, ich vergesse keine Termine mehr. Wenige revolutionäre Gedanken machen sich in meinen Kopf breit, möchte nicht länger mit Ansehen wie sich die Menschheit kaputt macht. Möchte raus auf die Straßen. Zum ersten Mal fühle ich mich wieder gebraucht und weiß, dass ich Dinge ändern kann. Ich konzentriere mich wieder auf meine Kunst. Vorallem aber weiß ich, dass ich etwas mit Kunst tun will. Irgendwas kreatives, etwas das mich nicht einsperrt.
 

2 Kommentare:

  1. :-)
    die beschäftigung mit politik, oder revolution sind nur dann fruchtbringend, wenn sie in taten umgesetzt werden können, von denen man das gefühl hat sie wirken verändernd. alles andere ist der blanke masochismus.
    mit zuneigung :-)

    AntwortenLöschen
  2. Kunst tut dem Menschen wirklich gut! Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Auch ich zeichne liebend gerne (in letzter Zeit leider nicht mehr so oft, wie früher). Hoffe, dass du alles gut überstehst und viel Freude mit der Kunst hast! :)

    AntwortenLöschen